Das 3D Scannen

Um den Kopf, der später 3D geprintet werden soll einzuscannen kann man, die durch die Microsoft Spieleconsole XBOX360 bekannte Microsoft Kinect verwenden. Es empfielt sich außerdem Kinect Zoom zu verwenden da man so etwas dichter an das zu scannende Object heran kann. Die Kinect erlaubt im normal Modus (nebst Near-Mode, der nicht von allen Modellen unterstützt wird) nämlich nur Objecte die mindestens 80 cm entfernt sind.

Kinect Near Mode

Wichtig ist außerdem ein leistungsstarker Rechner mit sehr guter Grafikkarte (z.B. Nvidia GTX Reihe). Das berechnen der Abgleiche für das 3D Modelles ist überaus Ressources gierig und möchte man Modelle in hoher Auflösung scannen kann dies nur mit performanten Rechnern geschehen. Als Betriebsystem wird z.Z. leider nur Windows unterstützt.
Für Mac und Linux Nutzer können OpenNI und OpenKinect jedoch interessant werden.

3D Scan of a Person Kinect

Nun kann es losgehen. Zunächst benötigt ihr min. DirectX11 und dieses Tool. Es basiert auf Sample Code aus dem Microsoft Kinect Developer SDK, ist aber mit einer Filterfunktion erweitert worden um beim 3D Scannen möglichst wenig Rauschen im Hintergrund zu bekommen. Auf dem Bild oben ist eine Aufnahme OHNE diese Filterfunktion zu sehen.

Die Person die gescannt werden soll stellt sich in T-Pose (also seitlich ausgestreckten Armen) gerade hin. Eine 2. Person nimmt die Kinect in die Hand und läuft langsam im Kreis um die zu scannende Person. Die Kinect immer auf die Person gerichtet. Am besten gelingt es, wenn es mit  gleichmäßigen und ruhigen Bewegungen geschieht.

Wenn Ihr sicher seid, dass im Programm die Person als Modell vollständig abbildet kann das Modell als STL-File abgespeichert werden.

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